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PRESSE

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Radnai Rudolf
A két kiváló, briliáns technikájú jazz zenész Erwin Ditzner és Lömsch Lehmann két lemezét csak nyitott ízlésű, jó humorérzékű és erős idegzetű hallgatóknak javasoljuk. Neki viszont nagyon ajánljuk! A Klingeltöne CD kislemez 20 perc időtartamú, és 87 csengőhangot tartalmaz. A mobiltelefon mániákus rajongói valószínűleg nem örülnének bármelyiknek, de jó hangrendszeren hallgatva az elképesztő minőségű effekteket bizony beléjük lehet szeretni. A kislemezt a fixcel kiadó vezetője Frank Schindelbeck csak előjátéknak szánta ezért is viseli a lemez a 000 sorszámot.

A Schwoine (Disznók) című lemez viszont már igazi free jazz gyöngyszem. Szinte hihetetlen, hogy milyen tökéletesen röfög, csámcsog, dübörög a saxofonos és az ütőhangszeres virtuóz az egyes számok elején. Két tökéletes összhangban zenélő, bohóckodó művészt ihletett alkotása ez a lemez, amely igazi kellemes és önfeledt kikapcsolódást nyújthat a jazz zene rajongóinak.

 
notes:
In der Maiausgabe von notes ist über Schwoine zu lesen: "...Energiebündel von Musik ist das... Sehr dynamisch und dabei luftig produziert...hören wir auch viel Eigenes - im wahrsten Sinne des Wortes. Wer sich von "Schwoine" mitreissen lässt, sollte unbedingt auch das "Klingeltöne"-Album des kreativen Duos ... auschecken.

Ulri

Mannheimer Morgen
Besser hätte es einen Montagabend nicht treffen können, als von solch zwei herzhaften Musikgeschossen größten Kalibers bespielt zu werden.

...sorgten die beiden tonalen Schwergewichte für zwei Stunden Konzertzeit mit schier überbordendem Spieldrang...

...Eine große Liebe zum Rhythmus lässt Erwin Ditzner am Schlagzeug kräftige Beatschwünge ausheben, während Lömsch Lehmann dermaßen spielwitzig von Melodiestück zu freiem Tonfall springt, dass selbst der noch so harmonieverliebte Jazzschlager-Flaneur zu einem eingeschworenen Experimentalisten wird...

Vom titelgebenden Song "Schwoine" bis zum abschließenden "Blech" beeindruckten an diesem Abend die lautstarke Neugier und der professionelle Unernst der beiden einheimischen Großmusiker, die sich zu einem fulminat eigensinnigen Duett zusammengespielt haben. Auf ihrer Myspace-Seite heißt es: "Klingt wie... nothing else (nichts sonst)" Das kann mal wohl so stehen lassen...

Bernd Mand

 
Jazzthing

"Die Improvisationsmusik von Erwin Ditzner (drums) und Lömsch Lehmann (Tenorsaxofon und Klarinette) ist klasse: keine kopfigen Avantgarde-Experimente, vielmehr ein munterer Schlagabtausch zwischen zwei gleichberechtigten Partnern. So wird zum Beispiel Albert Aylers Free-Jazz-Hymne "Ghosts" zu einem heiteren, auf das Wesentliche reduzierter Kammer-Jazz"
 

Martin Laurentius
 

 
Jazzpages
"Eigentlich fängt es ganz harmlos an: Ein fein swingendes kleines Schlagzeug, eine melodisch klingende Klarinette – so richtig anheimelnd, auch wenn das Instrument zwischendurch leicht überblasen wird. „Up from the skies“, jene Nummer von Jimi Hendrix, eröffnet die CD „Schwoine“ des Duos Erwin Ditzner und Bernd Lömsch Lehmann. Ein sanfter Ausklang.

....

Die Musik des Duos ist auf faszinierende Weise doppelbödig: Treibender Groove und raffinierte Melodiebearbeitungen wie in „In A Gadda Da Vida“ oder „Leon P.“ sind Belege für einen souveränen Umgang mit der freien Improvisation und deren Einbindung in ein dialektisch geformtes Konzept der dreifachen Aufhebung: Aufheben im Sinn der Auflösung überholter Bindungen bei gleichzeitigem Bewahren von Bewährten und Aufheben des so Gewonnen auf eine neue künstlerische Ebene."

Klaus Mümpfer / Komplette Kritik auf den Jazzpages
 

 
 

Reutlinger Nachrichten:



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Kulturprotokoll.de schreibt:

Und mit Gauguet und Kittel war der Höhepunkt des 4. Stuttgarter Saxopohnfestival noch nicht einmal erreicht. Denn nach den beiden Franzosen ging es mit Bernd (Lömsch) Lehmann und Erwin Ditzner erst richtig rund. Schon für den Haarschnitt hätte Lömsch Lehmann vollkommen zu Recht Eintritt verlangen können; Erwin Ditzner wirkte mit Vollbart und Kompottkappe muezinhaft schräg, und cool (Fotostrecke). Und als dann die ersten Töne erklangen, da wußte ich, was wirkliche Musik sein kann. (Der Ehrlichkeit halber muss ich jetzt gestehen, dass mir besonders im Fall von Lehmann und Ditzner die Worte fehlen, um das zu beschreiben, was ich gehört und gesehen habe. Das war Musik, die dem Oberbegriff “Freejazz” eine neue Bedeutung gibt. Es war beeindruckend, mitreißend, orgiastisch, extatisch, ausufernd wahnsinnig. Ich bin ehrlich dankbar, dass ich so etwas erleben durfte. Einfach große Klasse! Super!!!!)